Thunder win against Red LionsBei strahlenstem Sonnenschein feierten die Amstetten Thunder am 5. Juli ein letztes Mal in dieser Saison ein Footballfest im Umdasch Dome. Zu Gast waren die Red Lions Hall. Während für die Amstettner keine Chancen mehr auf das Playoff bestanden hatten die Red Lions ihr Ticket bereits gelöst. Neben den bereits in Kuwait, bei der U19 WM, weilenden Headcoach der Red Lions, blieben einige Leistungsträger lieber in Tirol und gaben einer handvoll Rookies die Chance auf ihr erstes Spiel. So kam eine kleine Truppe von knapp 20 Mannen im Umdasch Stadion an, um das letzte Spiel des Grunddurchgangs zu bestreiten.

Lukas Kerschbaummayr zeigte wieder einmal, dass man auch als Quarterback viele Yards mit schönen Läufen gut machen kann. So sorgte er nicht nur, für das eine oder andere First Down, sondern erzielte auch den ersten Touchdown und brachte rasch eine 7:0 Führung. Mario Winter legte mit einem Touchdown zum 14:0 nach. Nach einer kurzen Angriffsserie versuchen die Red Lions ein Field Goal. Die Thunder blocken das Field Goal und Martin Sonnleitner trägt den Ball bis an die eigene 40 Yard Linie. Nachdem Thomas Putschögl viel Yards gut machte, gelang ihm schließlich der Touchdown. Bevor es jedoch in die Kabinen gehen sollte lief Mario Winter noch einmal mit einem sehenswerten Catch in die Endzone. Nachdem er eigentlich über die linke Seite gehen wollte und kein Durchkommen sah, probierte er es an der rechten Seite bis er schließlich durch die Mitte in die Enzone lief.

Die Red Lions kamen etwas stärker in die zweite Hälfte zurück. Einem Red Lions Spieler gelingt es dem Quarterback beim Wurf den Ball aus der Hand zu schlagen und den Ball zu erobern. Tapfer kämpften sie sich bis in die Thunder-Redzone vor und erhielten schließlich vier neue Versuche um die letzten Yards zu überbrücken. Mit einer hervorragenden Defense-Leistung zeigten die Amstetten Thunder rund um Ulrich Kaltenbrunner, dass die Red Lions hier punktelose bleiben werden und ließen sie nicht in die Endzone vor. Auch der Quarterback-Sack von Matthias Mairhofer spricht für die tolle Leistung der Defense. Mit Manuel Leonhartsberger konnte sich auch ein Rookie auf dem Scoreboard der Amstettner verewigen und so stand es 34:0. Obwohl die Mercy Rule erst bei einem Unterschied von 35 Punkten zu tragen kommt und die Uhr nicht mehr angehalten wird, erbat sich der Coach der Red Lions die Mercy Rule. Die Amstetten Thunder ließen Gnade walten und gewährten ihm diesen Wunsch. Nachdem Mario Winter zu seinem dritten Touchdown in diesem Spiel lief, dachten die Thunder noch lange nicht an das Ende des Spiels. Bei der letzten Angriffsserie, die den Thunder blieb, gaben diese, trotz eines 40:0 Vorsprungs, noch einmal alles. Mit No Huddle wurden die letzten Sekunden perfekt genutzt und der Quarterback lief selber zum letzten Touchdown des Spiels. Auch wenn man Stimmen vernehmen konnte, dass dies nicht mehr nötig gewesen wäre, zeigte die Offense einmal mehr den wahren Geist der Thunder. Playoff-Chancen, Spielstand, verbleibende Zeit hin oder her ein Thunder gibt bis zur letzten Sekunde alles!

Mit einem 47:0 Sieg konnten die Amstettner somit alle direkten Conference-Duelle für sich entscheiden. Lediglich im Interconference-Duell gegen die Steelsharks Traun musste man sich geschlagen geben. Mit 4 Siegen und 4 Niederlagen beenden die Amstetten Thunder die Saison mit einer ausgeglichenen Bilanz. Bedanken wollen sich die Thunder an dieser Stelle bei ihren Fans, die obwohl es keine Playoff Chance mehr gab, für ein gut gefülltes Umdasch Stadion und eine tolle Stimmung sorgten!

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Fotos zum Spiel von football-eu.com