Matthias Mairhofer - Soldier Field

Matthias Mairhofer – Soldier Field

Matthias Mairhofer war vergangen Sonntag am Soldier Field zu Besuch bei den Chicago Bears. Im Interview erzählt er wie es ist live bei einem NFL-Spiel dabei zu sein.

Amstetten Thunder: Wie ist die Stimmung auf dem Soldier Field?
Matthias Mairhofer: Die Stimmung im Stadion war sehr gut. Die Fans waren voller Vorfreude und kamen in der Hoffnung auf den 4. Sieg der Saison. Leider tat der Spielverlauf der Stimmung nicht unbedingt gut. Viele waren ernüchtert und enttäuscht.
Doch alleine das Stadion, die Größe und der besondere Aufbau mit den Resten des alten Stadions waren großartig. Gerade als Bears Fan ist das Soldier Field so etwas wie ein kleines Mekka, das man einmal im Leben besucht haben muss.

Obwohl du die Chicago Bears am Sonntag von der Tribüne aus unterstützt hast, unterlagen sie den New Orleans Saints mit 18:26. Möchtest du uns trotzdem erzählen wie das Spiel war?
Leider hat meine direkte Unterstützung keine Früchte getragen. Stimmung und Atmosphäre wären sicher noch besser gewesen, hätte das Spiel immer auf des Messers Schneide gestanden. Ein paarmal haben aber die Bears-Fans in den richtigen Situationen die Krallen gezeigt und damit die Saints mit dem erzeugten Lärm ganz schön durcheinander gebracht. Da war echte Gänsehaut angesagt.

Welche Szene war für dich die beste des Spiels?
Am besten war als sich die Offense der Bears kurz vor Schluss noch einmal ordentlich aufgebäumt hat und unter den Zuschauern nach der gelungenen 2-Point-Conversion von Matt Forte (RB – #22), noch einmal Hoffnung aufgekommen ist.

Nachdem du nun NFL Luft geschnuppert hast, freust du dich wieder auf unseren Umdasch Dome?
NFL und der Umdasch Dome ist für mich nicht vergleichbar. In Amstetten im Stadion stehe ich selbst immer am Spielfeld und hab die Fans hinter mir als Unterstützung im Rücken. In Chicago bin ich selbst einer von 80.000 Fans auf der Tribüne. Vor 80.000 Fans zu spielen wäre sicher auch eine großartige Sache, aber es ist auch im Umdasch Dome ein tolles Gefühl, wenn man die rund 400 Fans im Rücken spürt.