Nach mehr als einem Jahrzehnt am Feld beendet #45 Ulrich Kaltenbrunner seine aktive American Football Karriere. Ulrich war nicht nur am Feld eine wichtige Stütze der Amstetten Thunder. Als Spielersprecher hat er bei so mancher organisatorischen Aufgabe tatkräftig mitgewirkt.

Und wenn er den American Football doch vermissen sollte, finden wir bestimmt auch abseits des Felds spannende Aufgaben für ihn!

#45 Ulrich Kaltenbrunner

1. Wie lange warst du bei den Amstetten Thunder und welche Positionen hast du gespielt?

Ich habe vor 14 Jahren bei den Amstetten Thunder, damals noch Thunderbolts, angefangen. Damals habe als Linebacker und Strong Safety begonnen. Ich habe damals auch in der Offense gespielt. Das war zu dieser Zeit aus personellen Gründen so. Ich habe mich aber immer in der Defense wohler gefühlt.

2. Was waren deine größten Learnings in dieser langen Zeit?

Meine größten Learnings kann ich nicht wirklich sagen. Das ist eher ein laufender Prozess.
Wobei ich sagen muss, dass ich durch unseren aktuellen Head Coach Woody am meisten profitieren konnte.

#45 Ulrich Kaltenbrunner im Spiel gegen die Styrian Bears

3. Was waren die größten Herausforderungen bzw. die schlimmsten Momente in dieser Zeit mit den Amstetten Thunder?

Ich würde sagen enge Spiele, die wir für uns entscheiden konnten. Das Playoff gegen die Styrian Bears im Jahr 2015, das wir noch drehen konnten, bleibt mir sicher ewig in Erinnerung.
Die darauf folgende Niederlage im Finale gegen die Wolves und die Niederlage gegen die Invaders in dieser saison waren für mich am schwersten zu verdauen.

4. Was war der schönste Moment, den du gemeinsam mit den Amstetten Thunder in dieser Zeit erlebt hast?

Es gab wirklich unzählige schöne Momente. Sei es am Practice Field oder an den Gamedays.
Am meisten werde ich, glaube ich, die Trainingscamps vermissen. Die waren immer etwas ganz besonderes.

#45 Ulrich Kaltenbrunner

5. Wieso verlässt du die Amstetten Thunder nun und wie sehen die Pläne für deine sportliche Zukunft aus?

Meine Beweggründe die Amstetten Thunder nun zu verlassen sind zum ersten meine zwei Söhne Fabian und Julian um eben für diese mehr Zeit zu haben.
Über die Jahre haben sich körperlich einige “Baustellen ” ergeben an den ich jetzt arbeiten möchte.

Für meine weitere sportliche Zukunft hab ich noch keine Pläne.

6. Platz für alles was du gerne noch sagen möchtest:

Ich möchte mich bei allen bedanken. Es war eine unglaublich schöne Zeit.
Besonderen Dank an Gerry Woodruff und Gavin Lake, die diesen Verein geprägt haben.