In den vergangenen Begegnungen waren die Spiele zwischen den Amstetten Schnitz’l Land Thunder und den Salzburg Bulls relativ ausgeglichen. Diesmal war die Partie im Prinzip schnell entschieden. Dafür sorgte eine perfekt eingestellte Defense sowie eine Offense-Leistung, die perfekt auf den Gegner abgestimmt effizient ihre Chancen nutzte und schnell Punkte auf das Scoreboard brachte. Der Weg zum Sieg war damit im ersten Viertel geebnet.

Lukas Kerschbaummayr zeigt eine hervorragende Leistung

Die Amstetten Thunder begannen mit der Offense. Nach zwei Runs und zwei angebrachten Pässen stand man auch schon kurz vor der Bulls Endzone. In diese krachte dann Lukas Kerschbaummayr mit einem QB-Sneak und es stand 0:6. Der PAT wurde geblockt und es sollte nicht der letzte vergebene Extrapunkt an diesem Nachmittag bleiben. Die Bulls machten sich kurz darauf das Leben selbst schwer. Anstatt den Kickoff-Return in der Endzone abzuknien, tat dies der Returner Inches über der Linie und die Bulls mussten an denkbar schwieriger Position das Spiel eröffnen. Aber nicht nur das, der darauffolgende Snap war zu hoch angetragen und mündete in einem Safety. Neuer Spielstand 0:8. Im nächsten Offense Drive brachte Lukas Kerschbaummayr einen weiten Pass an Stefan Kerschbaummayr und der rannte ungehindert zum 0:14 (PAT blocked). Die schonungslose Defense rund um Ulrich Kaltenbrunner und Armin Cena ließ den Bulls kaum Platz zum Atmen und schickte ihre Offense Kollegen wieder schnell aufs Feld. Lukas Kerschbaummayr ging ein paarmal selbst und nach einem langen Ball auf Stefan Kerschbaummayr war es ein kurzer Pass auf Oliver Kammerhofer zum 0:20. Der PAT wurde auch im dritten Versuch aufgrund eines zu hohen Snaps nichts. Kurz vor Ende des ersten Viertels durfte die Bulls Offense das erste First Down bejubeln. Sie kämpften sich unter anderem mit guten Runs von Bulls Quarterback Alen Jovic bis in die Thunder Red Zone vor. Ein Field Goal brachte die ersten Punkte zum 3:20. Was auch gleich bedeutend der Halbzeitstand war.

Oliver Kammerhofer bei einem Run

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit baute die Thunder D-Line mit dem sehr guten Rookie Alexander Aigner viel Druck auf die Bulls Offense auf. Die Offense war somit schnell wieder am Feld und Lukas Kerschbaummayr brachte mit einem Run in die Endzone die nächsten Punkte zum 3:26 auf das Scoreboard. Der PAT war, man ahnt es jetzt vielleicht schon, wieder nicht gut. Diesmal ging der Ball rechts daneben. Nach einer Interception von Martin Dorner hatten die Thunder schnell wieder den Ball und einen weiten Pass brachte Oliver Kammerhofer sicher in die Endzone. Angespornt durch seinen zweiten Touchdown nahm er sich ein Herz und setzte den PAT genau zwischen die Uprights. Anschließend kamen die Bulls zu ihrem ersten Touchdown. Durch einen Pass auf Patrick Suchanek (PAT blocked). Neuer Spielstand 9:30. Nach Runs von Lukas Kerschbaummayr und Oliver Kammerhofer konnte Markus Brandstetter mit einem Lauf in die Endzone in seinem erst Dritten Spiel seinen ersten Touchdown für die Amstetten Thunder verzeichnen. Somit stand es 9:39. Durch eine Unachtsamkeit beim Punt kamen die Bulls zu ihrem zweiten Touchdown. Denn der Ball, der über den Punter hinweg in die Endzone kullerte, nahmen die Thunder nicht zum verschmerzbareren Saftey auf, sondern ließen diesen Kevin Pichler, der den Ball nur mehr zum Touchdown aufheben musste. Neuer Spielstand 15:39 (PAT not good). Dominik Tatzreiter beendete das Spiel mit einer Interception.

Die Offense funktioniert perfekt

In zwei Wochen geht es im Gipfeltreffen der noch ungeschlagenen Teams der Conference A zu Hause gegen die Vienna Knights. Mit einer ebenso perfekt eingestellten Defense und einer geölten Offense Maschinerie ist hier vielleicht eine Überraschung gegen den Favoriten möglich. Allerdings sollten dann schon auch die PATs in gewohnt alter Manier wieder verwertet werden. Das Spiel der Amstetten Thunder gegen die Vienna Knights wird präsentiert von PR Performance. Kickoff ist am Sonntag den 14. Mai um 15 Uhr im Umdasch Stadion.

Lukas Kerschbaummayr