Lukas Kerschbaummayr kämpft um jeden YardNur eine Woche nach dem äußert knappen Sieg der Steelsharks in Amstetten machten sich die Thunder auf nach Traun zur Revanche. Dass daraus nichts wurde lag zum einen an dem souveränen und abgeklärten Auftreten der Trauner und den, für ein Spiel auf diesem Level, doch zu viel selbst verschuldeten Fehlern der Thunder.

Die Amstetten Schnitz’l Land Thunder begannen mit ihrer Defense auf dem Feld. Nach konstanten Läufen der Steelsharks über das gesamte Feld, vor allem von Florian Nöhmayer, trug der Quaterback Michael Deimek schließlich selbst den Ball über die Goalline. Somit brauchten die Steelsharks im gesamten ersten Drive keinen einzigen Ball zu werfen um auf 7:0 zu stellen (PAT good, Kenzo Mandl). Christian Klemenz und die Thunder Offense antworteten prompt. Nach einem sehenswerten 70-Yard Run in die Endzone war das Spiel mit 7:7 wieder ausgeglichen (PAT good, Oliver Kammerhofer). Im nächsten Drive der Steelsharks zeigten Florian Nöhmayer und Felix Stadler schöne Läufe, wurden schlussendlich aber von der gut stehenden Thunder Defense gestoppt. Die Offense konnte mit einem Pass auf Fabian Hagler wieder ordentlich Boden gutmachen, aber im nächsten Spielzug konnte der ehemalige Thunder-Spieler Mario Winter einen getippten Ball in eine Interception ummünzen und den Steelsharks den Ball zurückholen. Felix Stadler vollendete sofort mit einem 60-Yard Run zum nächsten Touchdown und brachte die 14:7 Führung (PAT good, Kenzo Mandl). Runs durch Lukas Kerschbaummayr, Christian Klemenz, Oliver Kammerhofer und ein Pass brachten die Thunder in Person von Christian Klemenz wieder in die Endzone und somit zum 14:14 Ausgleich (PAT good, Oliver Kammerhofer). Florian Nöhmayer konnte 50 Yards in einem Lauf gutmachen, ehe ihn Stefan Stangl in höchster Not doch noch stoppte und den Touchdown vorerst verhinderte. Diesen legte allerdings Felix Stadler kurz darauf nach und erhöhte auf 21:14 (PAT good, Kenzo Mandl). Im Spielzug davor zeigten die Steelsharks auch ihren ersten Pass im Spiel. Nach hart erarbeiteten Yards mit Läufen und kurzen Pässen sahen sich die Thunder gezwungen ein 47-Yard Fieldgoal zu versuchen, welches allerdings misslang. Die Steelsharks wiederum nutzten die letzten Sekunden der ersten Halbzeit und etablierten auch ihr Passspiel. Nach Pässen auf Maximilian Aelfers und Felix Stadler stellten sie auf 28:14 (PAT good, Kenzo Mandl), dies bedeutete auch den Pausenstand.

Die Amstetten Schnitz'l Land Thunder Defense hält dagegenDie Steelsharks wollten sofort nachlegen und versuchten nach guten Läufen wieder einen tiefen Ball an den Mann zu bringen. David Mosut verhinderte das noch im allerletzten Moment. Obwohl Christoph Adlberger und Jacob Koomson oft schnell am Tackle waren und der ehemalige Steelsharks-Spieler Harald Kreindl alles versuchte konnte Florian Nöhmayer den Ball immer wieder entscheidend nach vorne befördern. Ein Run von Felix Stadler brachte dann den nächsten Touchdown zum 35:14 (PAT good, Kenzo Mandl). Auf eine Interception von Felix Stadler folgte postwendend ein eroberter Fumble von Martin Dorner. Auch die Thunder O-Line spielte mit vollem Elan gegen eine überzeugend starke D-Line der Trauner. Der Einsatz machte sich bezahlt und Oliver Kammerhofer konnte den Ball zum 35:20 in die Endzone tragen (PAT not good). Sehr starke Runs von Florian Nöhmayer und Felix Stadler führten dann zur schnellen Wiederherstellung des alten Abstandes. Vollendet mit einem Sneak zum 42:20 (PAT good, Kenzo Mandl). Läufe von Christian Klemenz und Oliver Kammerhofer führten dann zum neuerlichen Touchdown für die Thunder und Lukas Kerschbaummayr setzte noch eine gelungene 2-Point-Conversion zum 42:28 Endstand. Die Steelsharks spielten ihren Gameplan trocken herunter und wirkten um die entscheidende Spur abgebrühter als die Amstetten Thunder. Vielleicht gibt es ja in der nächsten Saison wieder die Möglichkeit einen erneuten Anlauf zu starten um die Steelsharks zu bezwingen.

Nach zwei aufeinanderfolgenden Wochen gegen die Steelsharks steht bereits nächstes Wochenende das Heimspiel gegen die Swarco Raiders JV an. Ab 15 Uhr hoffen die Amstetten Thunder wieder auf zahlreiche Unterstützung seitens der Fans.